Mein Logo und was es ausdrückt

Günther Meinhold

 

Web Design

Wissensqualität

Wissenszustände

Zustände der Unwissenheit

Wissen und Softwareentwicklung

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Wissen und Komplexität

Die Qualität des Wissens oder deren Abwesenheit spiegeln sich in Produkten, Prozessen, Dienstleistungen und Organisationen wider.      

Wissensmanagement darf sich deshalb nicht darin erschöpfen, Informationen und Daten zu sammeln, zu speichern und den potenziellen Nutzern zugänglich zu machen. Vielmehr gilt es das Wissen konstistent, planvoll und zweckgerichtet zu vermehren und bereitzustellen. Dazu bedarf es eines Konzepts, Modells oder einer Theorie, die ein Gerüst und einen Maßstab für die Strukturierung und Bewertung von Wissen liefert. Nur so können Details sinnvoll verbunden, Lücken identifiziert und Unpassendes, Falsches oder Überflüssiges aussortiert werden. 
  Denn Millionen Menschen lesen, kopieren, verändern und kombinieren Dokumente und vergrößern auf diese Weise mühelos das Angebot an Information. Je nach Absicht und Können  der Verfasser sind deren Beiträge von unterschiedlicher Qualität. Es stehen Wissenschaftlichkeit, Weisheit und Klugheit neben Unvollkommenheit, Irrtum, Täuschung, Lüge, Aberglauben und Unsinn. Und statt der klaren Trennung zwischen Wissen und  Unwissenheit sowie Wahrheit und Lüge finden wir gleitende Übergänge zwischen diesen Extrema. Die wachsende Informationsfülle macht die Menschheit deshalb nicht unbedingt  klüger, sondern führt zu einer neuen Art von Unwissenheit und Dummheit. Deren Ursache ist nicht Informationsmangel, sondern das Übermaß an Information. Allein die Menge des wirklichen und vermeintlichen Wissens, auf das man zum Beispiel per Internet zugreifen kann, relativiert den Nutzen der Einzelinformation. Denn wer auf eine Frage mehrere, für ihn gleich plausible, aber sich widersprechende Antworten erhält, weiß genau so viel wie vorher. Je mehr Menschen ihre Meinung weltweit äußern können und je leichter es wird,  Informationen professionell darzustellen, desto kritischer muss man deren Gehalt und Qualität bewerten.

Zu diesem Zweck habe ich ein Zustandsmodell der Wissensqualität definiert, mit dessen Hilfe man auf systematische Weise Wissenskategorien unterschiedlicher Qualität gewinnen kann. Ich nenne das Modell „Wissenswürfel“, da seine Wissenszustände von der Tiefe, Breite und Strukturiertheit des Wissens abhängen, also von drei Dimensionen, wie sie auch ein Würfel besitzt.

Wissenswürfel vergrößern

Anhand des Wissenswürfels kann man die Möglichkeiten aufzeigen, wie aus Unkenntnis wertvolles und weniger wertvolles Wissen entsteht, aber auch die nicht minder zahlreichen Wege beleuchten, auf denen Wissen verloren geht und Strategien entwicklen, um dem entgegenzuwirken.

Eine Einführung  des Modells sowie Beispiele für seine Anwendung finden sich auf den Folgeseiten. Ausführlich habe ich den Wissenswürfels in meinem gleichnamigen Buch beschrieben.